Auf unserem Weg in die digitale Welt

Seit Ende 2015 nutzen wir an unserer Schule in vielen Klassen und Fächern zwei  moderne SMARTboards. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der Universität Lancaster wurden die Beteiligten im Sommer 2016 zu ihren Erfahrungen befragt und es zeigte sich übereinstimmend ein sehr positives Feedback.

Die Firma SMART Technologies, die die von uns benutzten Tafeln herstellt, lädt jedes Jahr Lehrerinnen und Lehrer aus aller Welt, die SMARTboards und die zugehörige Software SMART Notebook sowie weitere digitale Produkte benutzen, zum SEE Summit ein, einer Lehrerfortbildung an ihrem Hauptfirmensitz in Calgary in Kanada. Dabei geht es einerseits darum, einen Austausch unter den internationalen Teilnehmern zu initiieren und ihre Kenntnisse zu erweitern, aber ebenso wichtig ist es der Firma, aus den Erfahrungen und Wünschen der Anwender zu lernen und ihre Produkte noch besser auf den Bildungsmarkt abzustimmen, sodass Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten bestmöglich entfalten können.

Keine Frage, dass bei nur 33 Plätzen und weltweitem Interesse eine aussagekräftige und erfolgreiche Bewerbung Voraussetzung zur Teilnahme war. Unterstützt von all den positiven Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler sowie meiner Kolleginnen und Kollegen konnte ich eine erfolgreiche Bewerbung einreichen und durfte zum Ende dieses Schuljahres eine Woche unter dem Motto “Inspiring Greatness” in Calgary verbringen und die Arbeit an unserer Schule vorstellen.

Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Nordamerika und vielen europäischen Ländern war für mich persönlich ein besonderes Highlight dieser Woche, aber auch die Wertschätzung, die wir als Nutzer und Advokaten dieser modernen digitalen Technologien und damit verbundenen Lehr- und Lernmethoden durch die komplette Firma SMART bis hin zur obersten Chefetage erfahren haben, war beeindruckend.

Für unsere Schule und unsere Schülerinnen und Schüler erhoffe ich, dass die Kontakte, die ich dort geknüpft habe, vor allem im modernen Fremdsprachenunterricht im nächsten Schuljahr zu erfolgreichen Kooperationsprojekten führen.

Ferner gab es ausreichend Gelegenheit auch mit den Entscheidungsträgern und Entwicklern bei SMART über Verbesserungen der Unterrichtssoftware SMART Notebook zu sprechen. Diese Gespräche werden aller Wahrscheinlichkeit nach zu Veränderungen und Weiterentwicklungen führen, die die Software noch einmal wertvoller für den Unterricht machen, denn im Gegensatz zu anderen Herstellern auf dem Gebiet von interaktiven Whiteboards ist für SMART Technologies nicht nur die technische Machbarkeit ausschlaggebend, sondern vor allem der pädagogische Mehrwert der Software und ihrer Komponenten.

In diesem Sinne möchten wir die Zusammenarbeit mit SMART Technologies auch im nächsten Schuljahr fortsetzen und ausbauen, sodass unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Wege die moderne digitale Zukunft mitgestalten können.

Petra Hobrecht