In der Woche vom 12. bis 16. März probierten 24 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 eine ganz neue Form des Austausches aus: Mit einer Klasse 8 aus Zwolle in den Niederlanden arbeiteten sie an unterschiedlichen Projekten, wobei ihnen Englisch als Kommunikationssprache diente.

Diese Form des Austauschs bietet durch die gemeinsame Projektarbeit einen Einblick in den spä­teren beruflichen Alltag vieler unserer Schülerinnen und Schüler. Das gemeinsame Arbeiten mit Englisch als Kommunikationssprache ermöglicht eine Verbesserung der englischen Sprechkompetenz, interkulturellen Erfahrungsaustausch, das Erlernen neuer Arbeitstechniken und engen Kontakten zu den Gastschülern. Es dient somit der beruflichen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler und der Stärkung des europäischen Zusammenlebens.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und Kennenlernen begann der Austausch am Montagmittag. Und gleich am nächsten Morgen ging es mit der ersten Projektaufgabe los. In gemischten Gruppen von vier bis fünf Personen mussten zunächst die siegreichen Aufgaben des Wettbewerbs “Rechnen im Alltag” von 2016 gelöst werden. Anschließend begann die Recherche für mögliche neue Aufgaben ähnlichen Stils. Dazu dienten unter anderem auch Ausflüge ins Bergische Land und nach Köln. Am Donnerstag hieß es dann, Ideen, Informationen und zum Teil auch Bilder zu neuen Aufgaben zu verarbeiten, die am Donnerstagnachmittag pünktlich zum Einsendeschluss für den Wettbewerb eingereicht wurden. Jetzt sind alle gespannt, ob eine der Aufgaben dieses Jahr zu den Siegeraufgaben gehört.

Am Freitagmorgen begann die Arbeit an der zweiten Projektaufgabe. Mit den Bildern aus dem Buch “Nederlands” von Charlotte Dematon starteten die Schülerinnen und Schüler ebenfalls in Gruppen einen regen Austausch darüber, was an typischen Aspekten des Lebens in den Niederlanden in Charlotte Dematons Gemälden zum Ausdruck kommt. Produkt der Gruppenarbeit war hierbei ein kleiner Vortrag, der zu Beginn unseres Gegenbesuchs in Zwolle im April vorgestellt werden soll. Erste Probevorträge wurden bereits gehalten und auf Video gebannt, so dass die Vortragenden noch ein wenig an ihrer Präsentiertechnik feilen können.

Nun heißt es geduldig sein bis zum 16. April. Dann wird es ein Wiedersehen in Zwolle geben, wo weitere Projektaufgaben und natürlich ein Besuch in Amsterdam warten.