Plastisches Gestalten: Masken / Elefanten

1.      Masken – Brauch, Kult, Kunst

Wir besprechen, warum die Menschen immer wieder Hüllen für ihre Gesichter getragen haben. Masken wurden und werden getragen als Tarnung, Schutz, Darstellung von Gottheiten (Totenmasken) oder als Ausdruck der Entindividualisierung des Schauspielers.

Arbeitsauftrag: Stelle eine Venezianische Maske aus Gips her, indem deine obere Gesichtspartie abgeformt wird (Partnerarbeit). Gestalte sie nach dem Trocknen mit Farben und anderen Materialien (Stoff, Leder, Perlen…) zu einem interessanten und prächtigen Accessoire.

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2.      Rundplastisches Arbeiten

Der Bildhauer hat viele Möglichkeiten mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Formen zu arbeiten (Erhebungen, Schwellungen, Wölbungen, Ausbuchtungen, Wülsten und Buckeln).

Arbeitsauftrag: Schnitze eine Form aus einem Stück Seife, die einfach nur gut in der Hand liegt („Handschmeichler“) und dich entspannt. Wichtig ist, dass du die Materialeigenschaft beachtest. Feinheiten werden beim Bearbeiten wegbrechen. Ist dein Smartphone auch ein Handschmeichler für dich?

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3.      Der Traum vom Fliegen

Leonardo da Vinci (Naturwissenschaftler, Forscher und Künstler) war davon überzeugt, dass der Mensch einmal gegen den Luftwiderstand anarbeiten und fliegen kann. Wir beschäftigen uns mit Flugapparaten von Luftpionieren und vergleichen sie mit den Konstruktionen Leonardos.

Arbeitsauftrag: Entwirf ein Flugobjekt (Skizze) und setze deinen Entwurf mit Draht und feinem, dünnem Seidenpapier plastisch um.

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4.      Alle Sinne machen mit! (Klasse 5)

Habt ihr schon mal versucht, mit den Händen zu sehen?

Wenn Hände nichts denken, fühlt auch der Kopf nichts, oder?

Wenn der Kopf nichts denkt, fühlen auch die Hände nichts, oder?

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5.      Aufbauendes Formen einer Plastik aus Ton

Thema: „Elefanten“

Elefanten gehören zu der Sippe der pflanzenfressenden Säugetiere und sind die größten Landtiere der Gegenwart. Der mächtige, durch Nase und Oberlippe gebildete Rüssel und die zwei zapfenförmigen Stoßzähne im Oberkiefer fallen an ihnen besonders auf. Charakteristisch sind auch die großen Hängeohren, der kurze Hals und der plumpe Rumpf auf säulenförmigen Beinen. Sie leben in Indien und Afrika in Familienherden und werden dort schon von alters her als Reit-, Trag- und Arbeitstiere gezähmt.

Das Arbeiten mit dem Werkstoff Ton erfordert einige Kenntnisse, die wir uns im Unterricht aneignen.

Forme einen Elefanten aus Ton. Achte auf seinen charakteristischen Körperbau und seine Standfestigkeit. Der Rüssel könnte auch als Stütze dienen.

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Anja Manderbach