Ein weißer Bus mit der Aufschrift “Lux Voyages” steht auf dem Schulhof. Man muss gar nicht erst das Kennzeichen betrachten, um zu wissen, dass die französischen Austauschschüler eingetroffen sind. Diese blieben vom 07.-14. Dezember bei ihren deutschen Gastschülern. Nach dem Empfang vom Bürgermeister erkundeten sie zunächst Solingen. Zudem nahmen sie einige Stunden an dem Unterricht der deutschen Austauschpartner teil.
Das Wochenende verbrachten die Austauschschüler, die zwischen zwölf und vierzehn Jahre alt waren, in ihren Gastfamilien, welche trotz des hohen Schneefalls Ausflüge machten, z. B. nach Schloss Burg, und Treffen untereinander organisierten.
Während der nächsten Tage ging es weiter in die umliegenden Städte Düsseldorf, wo die Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Fernsehturm besichtigten, Köln, wo das Schokoladen-Museum einen besonderer Höhepunkt bildete, und Wuppertal, wo eine Fahrt mit der Schwebebahn auf dem Programm stand.
Einige der deutschen Schülerinnen und Schüler besuchen nicht wie sonst üblich die achte Klasse, sondern die neunte, dies waren allerdings Ausnahmeregelungen, bei denen ein Austauschpartner nur einmal am Austausch teilnahm. Der Frankreich-Austausch ist unter den Klassen beider Schulen immer sehr beliebt – und das zu Recht. Bei einer Teilnahme gewinnt man nicht nur neue Freunde sowie Sprach- und Kulturkenntnisse, sondern lernt auch neue Perspektiven auf das eigene Land kennen.
Unter den französischen wie auch deutschen Schülern der beiden teilnehmenden Schulen entwickelten sich enge Freundschaften, die z. T. auch über den jeweiligen Austauschpartner hinausgingen. Dies wurde unter anderem auch beim Pot d’Adieu, der Abschiedungsversanstaltung, deutlich. Die Abfahrt am nächsten Morgen schien allzu rasch gekommen. Doch es besteht Hoffnung, wenn die deutschen Schüler im März nach Chalon fahren.

Charlotte Pause

Für die Fachschaft Französisch: M. Garber-Chaudière