Mitte November 2014 führte der Lateinkurs der Klassen 7a, b und d von Frau Ueberholz einen Projekttag durch. Die Schülerinnen und Schüler stellten Modelle von römischen Bauwerken her und beschäftigten sich mit dem römischen Alltagsleben, indem sie versuchten, die Lebensgewohnheiten der Antike nachzuvollziehen.
So bauten einige Schüler aus Lego und Styropor einen Wachturm nach, wie er am Limes gestanden haben könnte. Andere bastelten aus einem Bastelbogen ein römisches Landhaus mit vielerlei Details nach.

Eine dritte Gruppe gestaltete ein Triclinium aus Pappe und kleinen Modellmöbeln aus Fimo und Playmobilfiguren. In einem solchen Triclinium speisten die Römer im Liegen und ließen sich von Sklaven aufwändige Speisen servieren.

Die kunstvoll ausgestalteten Räume der Römer ahmten drei Schülerinnen nach, die mithilfe kleiner Steinchen Mosaiken klebten, wie sie bei den Römern auf den Böden und zum Teil auch an den Wänden zu finden waren.

Zuletzt beschäftgite sich eine Schülergruppe mit der römischen Kleidung. Eine Tunica und eine Toga wurden angelegt und mit einem selbstgebundenen Lorbeerkranz schmückten sich die Schüler(innen) im Feststagsgewand. So wird mancher Imperator seinen Triumphzug genossen haben.

Alle Ergebnisse, die am Ende des Tages vorlagen, stellten die Schülerinnen und Schüler am folgenden Tag der offenen Tür aus. Sie hatten zudem einige römische Spiele vorbereitet, die die Besucher neben der Ausstellungsbesichtigung spielen konnten. Besonders das Delta-Spiel und die Rundmühle fanden dabei großen Anklang. Ebenso nutzten einige Besucher die Gelegenheit, sich einmal wie ein römischer Senator zu kleiden und für die Ewigkeit fotographisch festhalten zu lassen.

Man war sich zuletzt einig: der Tag und seine Ergebnisse waren eine tolle Sache und sind durchaus nachahmenswert.

P. Ueberholz