Die Finsterbachbrücke im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht wurde in der Klasse 6e (inzwischen 7e) das Jugendbuch „Jenseits der Finsterbachbrücke“ von Antonia Michaelis besprochen. Neben der Auseinandersetzung mit dem Inhalt stand auch der kreative Umgang mit dem Text im Mittelpunkt

 

Nachlese zu einem Projekt der Klasse 6e (im letzten Schuljahr)

 

Im Deutschunterricht wurde in der Klasse 6e (inzwischen 7e) das Jugendbuch „Jenseits der Finsterbachbrücke“ von Antonia Michaelis besprochen. Neben der Auseinandersetzung mit dem Inhalt stand auch der kreative Umgang mit dem Text im Mittelpunkt der Unterrichtsreihe. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten einzelne Textabschnitte als Bilder, Hörspielszenen oder in Form von Plastiken, indem sie Kleidung zunächst mit Gips bestrichen und diese dann bunt anmalten. Dies sollte die Welt darstellen, wie sie sich darstellte, wenn man durch einen Stein (Nachtspat) blickte, der in der Erzählung eine besondere Rolle spielt.

Die Bilder zeigen einige Entwürfe für mögliche Buchcover, die modellierte Kleidung und die damalige Klasse 6e.  (Ue)

 

Zum Inhalt:

Lasse wohnt in einer heilen, farbenfrohen Welt, von Natur umgeben und  voller Abenteuer. Allerdings ist diese Welt begrenzt durch Mauern und wilde Bäche. Auf der anderen Seite dieser Grenze lebt Joern, der nichts anderes kennt als Armut, graue Straßenzüge und Mutlosigkeit. Durch einen Zufall treffen die beiden aufeinander und bestehen gemeinsam ein großes Abenteuer, als in Lasses heile Welt das Böse in Form des sogenanten Kjerks eindringt.

 

Buchempfehlung:

Der Roman „Jenseits der Finsterbachbrücke“ von Antonia Michaelis verbindet auf schöne und aufschlussreiche Weise kriminalistische, fantasievolle und beinahe märchenhafte Aspekte. Die Einführung in eine Welt von schwarz und weiß soll zum Nachdenken anregen und ist dementsprechend nicht für ganz junge Kinder geeignet. Allerings können sich auch – obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt – ältere Menschen für dieses Werk begeistern.

Für robustere Leser bietet „Jenseits der Finsterbachbrücke“ passende Stellen und teilweise auch blutige. Sanftere Menschen bevorzugen dagegen vielleicht eher die spannende Lüftung von Geheimnissen und die gut geplanten, witzigen Einlagen, die die ernste Thematik auflockern. Spannende Kapitel fesseln die Leser und bringen sie dazu, immer weiter zu lesen. Eine Lektüre, die für Jungen und Mädchen in gleicher Weise geeignet ist.

Teresa Watzlawik, 7e